Die chinesischen Kampfsportarten dienen nicht nur der Selbstverteidigung, sondern sie beinhalten auch religiöse und philosophische Werte. Hierzu gehören unter anderem die Meditation und die Gesundheit. Lange Zeit waren diese Kampfsportarten nur in ihrem Ursprungsland China bekannt und wurden auch nur dort praktiziert. In den 70er Jahren schwappte die chinesische Kampfkunst dann auch nach Europa über, nachdem sie verfilmt wurde und bekannte Schauspieler sie in ihren Rollen anwendeten.
Wer Interesse an diesen Kampfsportarten hegt, kann sie heute auch in Deutschland erlernen. In fast jeder größeren Stadt bieten Sportcenter oder bestimmte Fitnessstudios diese Kampfsportarten mit an. Wer z. B. gerne Sport in Nürnberg ausübt, hat auch dort die Möglichkeit, die chinesische Kampfkunst zu erlernen.
Welche Stilarten gibt es?
Zu den bekanntesten Stilarten gehören sicherlich das Qigong, Tai-Chi, Kung-Fu und Wing-Tsun.
Qigong:
Qigong setzt sich aus drei wesentlichen Punkten zusammen. Die Übungen werden im Stehen, Sitzen oder Liegen ausgeführt und die Körperhaltung muss im Einklang sein. Die Atmung soll kontrolliert erfolgen damit eine “innere Energie” entstehen kann. Damit man innere Ruhe findet, sollen die Gedanken in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Der Sinn dieses Stils besteht darin, dass die Gesundheit gestärkt wird und man vor Krankheiten besser geschützt ist, da die Körperfunktionen im Gleichgewicht bleiben.
Tai-Chi:
Tai-Chi ist auch als chinesisches Schattenboxen bekannt. Es dient zur Selbstverteidigung und kann mit Waffen, wie Säbeln und Schwertern, praktiziert werden. Es soll die Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit durch die Bewegungslehre und die
Körperkoordination stärken
Kung-Fu:
Kung-Fu ist die Kampfkunst, die von den Shaolin Mönchen gelehrt wird. Kung Fu soll nicht als Sportart und zur Selbstverteidigung dienen. Hierbei sollen Körper und Geist durch Bewegungsmeditation gestärkt werden.
Wing-Tsun:
Wing-Tsun ist für die Selbstverteidigung ein wertvoller Kampfstil. Es werden die körpereigenen Waffen, wie Ellenbogen und Knie, eingesetzt. Wichtig ist hierbei der gezielte Einsatz der Körperteile und nicht unbedingt die Kraft.
Die Ausbildung der chinesischen Kampfkunst
Die Ausbildungsdauer variiert von Stilart zu Stilart, dauert aber in jeglichen Formen mehrere Jahre. Die Körperbeherrschung spielt eine wichtige Rolle, man erlernt Bewegungen und Techniken. Nur durch ständige Wiederholungen kann die Kampfkunst verinnerlicht werden. Hat man sehr viel Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit bringt man die besten Voraussetzungen zum Erlernen der chinesischen Kampfsportarten mit.
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